Standortbestimmung der CC-Kaderreiter


Jasmin Gambirasio/Duke Of

 

(ta) Die CC-Kaderreiter 2010 konnten im Rahmen einer kombinierten Trainingsprüfung zuerst ein Dressurprogramm unter den Argusaugen der der italienischen Contessa Katharina Lucheschi und der renommierten Schweizer Dressurrichterin Geneviève Pfister absolvieren. Am Nachmittag kamen sie in den Genuss einer Springlektion mit dem Swiss Olympic Trainer Roland Würscher, der nicht nur einen hochinteressanten Parcours aufstellte, sondern auch mit viel Fachkompetenz jedes Detail erläuterte und mit psychologischem Geschick allen zu einem Erfolgserlebnis verhalf.

 


v.l.n.r. Sportchef Hans Bienz, Parcoursbauer Roland Würscher und Junioren-Chef Dieter Bigler

Das Sportteam CC SVPS organisierte im Hinblick auf das langfristige Ziel Olympiade 2012 als Saisonvorbereitung in der neuen grossen Halle im Aarauer Schachen eine kombinierte Trainingsprüfung für alle Kaderreiter. Rund 20 Paare nutzten die Gelegenheit, ein Dressurprogramm auf Stufe Zwei- oder Dreistern zu reiten. Für die Beurteilung der Programme wurde neben der erfahrenen Genfer Dressurrichterin Geneviève Pfister die italienische Equipenchefin und FEI-CC-Dressurrichterin Katharina Lucheschi engagiert. Pfister betonte in der anschliessenden Besprechung, dass vermehrt darauf geachtet werden müsse, was genau verlangt werde und was alles zu einer Note gehöre. Oft gingen durch die Nichtbeachtung dieser Details wertvolle Punkte verloren. Die beiden Richterinnen standen abschliessend den Reitern zur individuellen Besprechung ihrer Leistungen zur Verfügung. In der Mittagspause bauten die Teilnehmer zusammen mit dem erfahrenen Swiss Olympic Trainer Roland Würscher aus Bülach einen Springparcours auf, den Würscher aufgrund von Videostudien internationaler CC-Parcours konzipiert hatte. Beim gemeinsamen Abgehen des Parcours erklärte er Sinn und Zweck jedes Details, von der Art und Bauweise des Hindernisses über die Linie, auf der es angeritten werden könne bis zu seinem Stellenwert im Gesamtparcours. Allen waren beeindruckt von der Vielzahl von Überlegungen, die ein erfahrener Parcoursbauer und Trainer anstellt. Wie von Würscher angekündigt, entsprach die gestellte Aufgabe nicht nur von den Ausmassen her den reellen Anforderungen heutiger Zwei- und Dreistern-Parcours, sondern auch was Führung und Kontrolle betraf. Wenn der Faden einmal verloren wurde, war es schwierig, ihn wieder zu finden. So gab es dann auch wenige Nullfehlerritte und es wurden individuelle Korrekturen vorgenommen. Auch wenn es ein langer Tag war, konnten die Kaderreiter viel profitieren und wissen nun, woran sie in den letzten Wochen vor dem Saisonstart arbeiten müssen.