Achtung - weiterklicken auf eigene Gefahr!

Sie verlassen das offizielle Publikationsorgan des Vereins 'Swiss Eventing Club' und damit die 'Faktizität' oder 'Objektivität' vorgaukelnde Auflistung von Ausschreibungen, Resultaten und Vereinsmitteilungen. Sie verlassen damit auch die Wohlfühlzone des geschönten, künstlich hergestellten Konsenses. Wenn Sie nun auf

www.marpa.ch

klicken und dort auf

HORSES

befinden Sie sich bereits ausserhalb des Bereichs, für den der SEC als Verein rechtlich und/oder moralisch einsteht. Sollten Sie also emotional aufgewühlt sein über irgendetwas, was sich auf www.marpa.ch befindet, ist Ihr einziger Ansprechpartner der verantwortliche Betreiber dieser Seite, nämlich Christoph Meier, den Sie per Mail über info@marpa.ch erreichen. Ersparen Sie sich und der Präsidentin des SEC einen geharnischten Anruf, sie wird Sie sowieso an mich weiterleiten. Und falls es sich bei dem so schrecklich gemeinen Gemeinten um etwas handelt, das aus einer anderen als der meinigen Feder floss, so leite ich Sie nochmals weiter an die (Schreibtisch-)Täterin, den Täter.

Was erwartet Sie auf www.marpa.ch/HORSES?
Hier tauchen Sie freiwillig ab in die grausliche Sphäre der ungeschminkten freien Meinungsäusserung, wie sie meines Erachtens ganz grundsätzlich zu einem freien Bürger eines freiheitlichen Staates gehört. Hier ist der Platz für Kommentare, ungemütliche Fragen, kritische Gedanken, Diskussionen und Debatten - für mich alles Markenzeichen einer Demokratie. Inhaltliche und formale Schranke ist hier nur die geltende schweizerische Rechtsordnung und nicht die wie auch immer geartete Befindlichkeit des potenziellen Lesers. Die Texte bemühen sich weder inhaltlich noch formal um 'Leserfreundlichkeit'. Wer den Inhalt nicht versteht, darf selbstverständlich beim Autor nachfragen oder gleich direkt eine sprachliche Weiterbildung anpacken. Wer sie zwar versteht, aber anderer Meinung ist, darf gerne eine Entgegnung formulieren. Sie wird dann aber auch in diesem Marpa-Bereich ausserhalb der eigentlichen Vereinsplattform publiziert. Und wer es schlicht nicht mag, dass irgendwer irgendwelche Ansichten zu publizieren wagt, die sich nicht 100% mit seinen eigenen decken, der lasse doch die Lektüre bitte bleiben. Es ist meines Erachtens eine Frage der Stabilität der eigenen Persönlichkeit, wie weit man mit Dissens zu Ranke kommt. Positionieren Sie sich selbst so, dass Sie nur mit den Gedanken in Berührung kommen, die Ihrem Entwicklungsstand gemäss sind.

. Das Element der Freiwilligkeit und Selbstverantwortung sei hier ausdrücklich betont. Das Kuschelargument der Dummen und Naiven, man sei ohne zu Wissen, was einen erwarte, auf diese schauerlichen Texte gestossen und liege nun waidwund da, zieht nach dieser Warnung nicht mehr. Wenn Sie sehnsüchtig nach China oder zu anderen Diktaturen glaren, wo der arme Bürger von allzu freien oder gar regimekritischen Äusserungen im Worldwide Web (und sonstwo) verschont bleibt dank einer heilsamen Zensur, oder wenn Sie von den Verhältnissen in unserem Nachbarstaat Italien träumen, wo der Regierungschef gleich selbst Herr über (fast) alle Medien ist, wenn auseinander klaffende Meinungen Wunden in Ihrem Herzli schlagen und Sie vom notfalls mit Zwang zur Einigkeit geschubsten Kollektiv träumen, wenn Sie möchten, dass die Aussenwirkung der eidgenössichen CC-Szene diejenige eines händchenhaltenden 'einzig Volk von Brüdern' ist, in dem es nur einen Weg ans Ziel gibt, nämlich den von Ihnen als richtig erkannten, aber auch wenn Sie zu denjenigen bildungsfernen Schichten gehören sollten, die nicht willens sind, über den Konsum von 'Daten' hinaus zu eigener Denktätigkeit angeregt zu werden, da es sich dabei um eine - zumal für den Nicht-Geübten - durchaus anstrengende Tätigkeit handeln kann, dann rate ich Ihnen dringendst von einem Weiterklicken ab. Was Sie hier erwartet, könnte minimal zum Zerplatzen von Seifenblasen, maximal zu tiefen inneren Zerwürfnissen, Mordgedanken, Selbstzweifeln, ja zu Depressionen mit Suizidgefahr führen. Es gilt das auf allen Beipackzetteln helvetischer Medikamente zu findende Diktum auch für diese textlichen Arzneien, die durchaus auch als 'Heilmittel' aufgenommen werden können: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker."

Noch ein Hilfszeichen für die schwere Entscheidung, ob Sie's nun tun sollen oder nicht: Wenn schon die doppelbödige Ironie dieses kleinen Texts Sie verwirrt hat, sodass Sie gar nicht wissen, was da ernst gemeint ist und was nicht - dann lassen Sie's wirklich besser bleiben. Sie tun sich und mir einen Gefallen.

Wer immer noch unschlüssig ist, führe sich als Appetizer einen Text des Berliner Politkabarettisten Martin Buchholz zu Gemüte. Wenn Sie diese Art von Diskurs ertragen, dann klicken Sie munter weiter. Wenn Sie hingegen entsetzt nach Luft schnappen und diesen Frechdachs am liebsten gleich von der päpstlichen Garde vierteilen liessen, dann wissen wir doch mit recht grosser Sicherheit, dass Sie Ihren rechten Zeigefinger besser vom nächsten Klick abhalten. Den Beispiel-Text dieses vom Sprachwitz und von der Schärfe her für mich durchaus als Vorbild fungierenden Autors HIER.

Und ein Letztes: Wer je Meister einer Zürcher Zunft oder sonst aktiver Teilnehmer an der herrlichen Textsorte des sogenannten 'Sächsilüüte-Diskurses' war, der ist bestimmt bestens gewappnet gegen alles, was ihm auf www.marpa.ch je entgegenflattern könnte.